Mittel- und Osteuropa (CEE) hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem der Wachstumszentren für Fusionen und Übernahmen (M&A) entwickelt. Der Eintritt in einen schnell wachsenden Markt, der Zugriff auf qualifizierte und kostengünstige Arbeitskräfte, der Zugang zu weiteren Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und ein förderliches Geschäftsumfeld gehören zu den vielen Vorteilen, die die Region bietet. Wir gehen davon aus, dass diese ausgeprägte positive Dynamik der M&A-Aktivität anhält, während die Volkswirtschaften der Region weiter wachsen und neue Investitionschancen entstehen.
Dieser Bericht untersucht eingehend die grundlegenden Trends in der M&A-Landschaft der CEE-Region, sowohl regional als auch auf Länderebene. Wir analysieren den medianen Transaktionswert und die Bewertungsmultiplikatoren bei M&A-Transaktionen in CEE und im übrigen Europa und beleuchten den „CEE-Discount“. Abschließend richtet der Bericht den Blick auf wirtschaftliche Kennzahlen wie Bevölkerung, BIP und Arbeitskosten, die ausländische Käufer zu einer Expansion in der Region bewegen.
Unsere Analyse umfasst die mittel- und osteuropäischen Länder, die der Europäischen Union angehören. Berücksichtigt sind Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei und Slowenien.
| Land | Bevölkerung (Mio.) | BIP (Mrd.) | BIP pro Kopf (Tsd.) | Inflationsrate (%) | Arbeitslosenquote (%) |
|---|---|---|---|---|---|
| Polen | 36.7 | 633.6 | 17.3 | 11.5% | 2.7% |
| Rumänien | 19.1 | 236.0 | 12.4 | 10.4% | 5.6% |
| Tschechien | 10.9 | 215.3 | 19.8 | 10.7% | 2.6% |
| Ungarn | 9.6 | 156.2 | 16.3 | 17.1% | 4.1% |
| Slowakei | 5.4 | 104.3 | 19.2 | 10.5% | 5.8% |
| Bulgarien | 6.4 | 62.9 | 9.8 | 9.4% | 4.3% |
| Kroatien | 3.9 | 66.4 | 17.2 | 7.9% | 6.1% |
| Litauen | 2.9 | 52.3 | 18.2 | 9.1% | 7.0% |
| Slowenien | 2.1 | 54.4 | 25.6 | 7.4% | 3.6% |
| Lettland | 1.9 | 31.9 | 17.0 | 8.9% | 6.5% |
| Estland | 1.4 | 27.7 | 20.3 | 9.2% | 6.3% |
Fusionen und Übernahmen in der CEE-Region: Trends und Erkenntnisse
Die jährlichen Deal-Volumina insgesamt sind um das 6-Fache höher als noch vor 21 Jahren
Zwischen 2003 und 2024, also über zwei Jahrzehnte hinweg, hat sich das M&A-Volumen in der CEE-Region versechsfacht und ist von bescheidenen 169 auf beeindruckende 1.074 Transaktionen gestiegen. Die CAGR von 9,2 % über diese 21 Jahre ist herausragend, verlief allerdings nicht über den gesamten Zeitraum gleichmäßig.
Nach einem soliden Auftakt in den ersten Jahren ging das Deal-Volumen zwischen 2007 und 2009 infolge der globalen Finanzkrise um 43 % zurück. 2010 folgte eine kräftige Erholung, als sich die globalen Finanzierungsbedingungen aufhellten. Das weitere Wachstum zu Beginn des neuen Jahrzehnts wurde jedoch durch die europäische Staatsschuldenkrise gebremst, die das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen auf dem gesamten Kontinent belastete.
2013 erreichte das gesamte Deal-Volumen mit 737 Transaktionen einen neuen Höchststand und bewegte sich bis 2021 um dieses Niveau. 2021 trieb das risikofreudige Umfeld das Volumen auf ein beispielloses Niveau. Trotz des zunehmenden Gegenwinds im Jahr 2022, insbesondere durch Russlands Einmarsch in die Ukraine und die zweistellige Inflation, blieb die M&A-Aktivität in der Region robust und erreichte mit 1.245 Transaktionen einen Rekord. 2023 und 2024 blieb das Volumen mit rund 1.100 stabil und übertraf damit den Median von 700 Transaktionen pro Jahr über den Beobachtungszeitraum deutlich.
Polen entwickelt sich zum M&A-Kraftzentrum und steht für ein Drittel des gesamten Deal-Volumens
Von den 11 Ländern dieser Analyse war Polen der klare Spitzenreiter beim Deal Flow. Es verfügt mit Abstand über die größte Wirtschaft, deren reales BIP 2023 633,6 Mrd. USD erreichte. Trotz dieser Größe erzielte die polnische Wirtschaft über die Jahre ein bemerkenswertes Wachstum und ließ die meisten westeuropäischen Länder weit hinter sich. Getragen wurde das Deal-Volumen in Polen unter anderem von der breit aufgestellten Wirtschaft, der großen Bevölkerung (rund 37 Millionen), den niedrigen Arbeitskosten und dem wettbewerbsfähigen Talentpool.
Neben der bemerkenswerten Entwicklung Polens verzeichnete auch M&A in Tschechien einen deutlichen Anstieg des Deal-Volumens, getragen von einer boomenden Tech-Branche, einem florierenden Konsumsektor und einer robusten Industrielandschaft. Zugleich entfielen auf M&A in Rumänien zwischen 2003 und 2024 11 % des gesamten M&A-Geschehens in Mittel- und Osteuropa, ein vielversprechendes Zeichen für die schnell wachsende Wirtschaft des Landes.
Ausländische Käufer strömen für grenzüberschreitende M&A-Chancen in die CEE-Region
51 % der Deals sind grenzüberschreitend
Die grenzüberschreitende M&A-Aktivität in der CEE-Region übertraf, von wenigen Ausnahmen abgesehen, durchweg die inländischen Transaktionen. Grund dafür ist das ausgeprägte Interesse ausländischer Investoren an der Region, die von deren wachsender Wirtschaft, dem qualifizierten und kosteneffizienten Arbeitskräftepool und dem Ruf für wegweisende technologische Innovationen angezogen werden.
Bei den einzelnen Ländern weisen jene mit geringerem Gesamtvolumen in der Regel einen höheren Anteil grenzüberschreitender Transaktionen auf (etwa M&A in Bulgarien, Lettland und Slowenien). Die meisten dieser Länder haben eine kleinere Wirtschaft, sodass weniger lokale Akteure Übernahmen stemmen können.
Software und Industrie sind bevorzugte Ziele für ausländische Investitionen in der CEE-Region
Die grenzüberschreitenden M&A-Transaktionen verteilten sich bemerkenswert breit über die Branchen, wobei keine einzelne Branche mehr als 10 % aller Transaktionen ausmachte. Mit 635 Transaktionen lag Software dennoch an der Spitze, dicht gefolgt von der Industrie mit 543 Transaktionen. Angesichts des sich rasant entwickelnden Technologiezentrums der Region rechnen wir damit, dass der Anteil von Software am gesamten M&A-Geschehen künftig zunimmt.
Käufer aus den USA und Deutschland zählen zu den wichtigsten Akteuren im M&A-Markt der CEE-Region
Auf die USA und Deutschland entfiel zusammen über ein Fünftel aller grenzüberschreitenden M&A-Transaktionen, die zwischen 2003 und 2024 in Mittel- und Osteuropa stattfanden. Käufer aus diesen beiden Ländern interessierten sich besonders für Software, Industrie, Finanzwesen, Automobil und Einzelhandel. Die Aussicht auf Kostensenkungen ist eine wesentliche Triebfeder hinter der Entscheidung von Käufern aus den USA und Westeuropa, in der CEE-Region zu expandieren. Wie später in diesem Bericht ausführlicher dargestellt, lagen die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde 2023 in den meisten westeuropäischen Ländern mindestens doppelt so hoch wie im Durchschnitt der CEE-Region.
Erhebliche strategische Investitionen und eine lebendige Private-Equity-Szene
Strategische Investitionen bilden den Eckpfeiler von Fusionen und Übernahmen in der CEE-Region. Die dynamischen Volkswirtschaften der Region eröffnen lokalen wie ausländischen Unternehmen eine einzigartige Gelegenheit, über M&A zu wachsen.
Insbesondere Länder wie Polen, Tschechien, Estland und Litauen sind für ihre ausgeprägte technologische Kompetenz bekannt und ziehen Käufer an, die erstklassige Technologien suchen. Hinzu kommt, dass mehrere Branchen der Region fragmentiert sind, was strategische Käufer einen großen Pool potenzieller Zielunternehmen eröffnet.
Über den Großteil des analysierten Zeitraums bewegte sich der Anteil finanzieller Übernahmen in der Region um die 20 %. Unter den Finanzinvestoren sind Private-Equity-Firmen am aktivsten. Der Markthype Ende 2020 und 2021 löste einen Schub bei den Aktivitäten von Private-Equity- und Venture-Capital-Firmen aus, zog beispiellose Mittelzuflüsse an und ließ die finanziellen Übernahmen sprunghaft ansteigen. 2022 sank der Anteil finanzieller Käufer auf 22 % des Volumens, bedingt durch die höhere Unsicherheit und steigende Zinsen, die die Private-Equity-Aktivität dämpften. 2023 stieg der Anteil finanzieller Käufer auf 27 %, vermutlich dank eines sich stabilisierenden Umfelds und einer besseren Absehbarkeit der künftigen Zinsen
M&A in Estland und M&A in Litauen stechen auf Länderebene mit dem höchsten Anteil finanzieller Übernahmen unter allen CEE-Ländern hervor. Maßgeblich dafür sind ihre dynamischen Tech-Ökosysteme, die sich als Magnet für Private-Equity- und Venture-Capital-Firmen erwiesen haben. Auch M&A in Tschechien und M&A in Lettland unter Beteiligung eines Finanzinvestors lag mit rund 23 % vergleichsweise hoch. M&A in Kroatien verzeichnete hier hingegen die geringste Aktivität.
Ein breites Spektrum an Sektoren mit starkem M&A-Interesse
Die florierende Technologielandschaft in Mittel- und Osteuropa hat lokale wie internationale Käufer auf der Suche nach regionalen Investitionschancen erheblich angezogen. Technologiegetriebene Fusionen und Übernahmen machten mit 17,7 % einen erheblichen Anteil aller Transaktionen in der CEE-Region aus. In Estland, Litauen und Bulgarien lag der Anteil technologiebezogener Transaktionen mit rund 25 % sogar noch höher.
Zwar erhielten technologiebezogene Transaktionen große Aufmerksamkeit, doch auch andere Sektoren entwickelten sich in der M&A-Landschaft der CEE-Region stark. Auf den Konsumsektor, der Einzelhandel, Lebensmittel und weitere verbrauchernahe Bereiche umfasst, entfielen 14,6 % aller Transaktionen. M&A in Slowenien, Kroatien und Lettland war in diesen Märkten besonders rege. Auch in den Bereichen Finanzwesen, Industrie und Energie beobachteten wir eine robuste Dynamik.
Die boomende Tech-M&A-Szene der CEE-Region
Die Tech-Branche stand an der Spitze der M&A-Aktivität in Mittel- und Osteuropa und machte zwischen 2003 und 2024 rund 17 % aller Transaktionen der Region aus. In den meisten analysierten Ländern war sie der führende Sektor nach Deal-Volumen, prozentual betrachtet vor allem in Estland, Bulgarien und Litauen. In absoluten Zahlen war Polen mit beachtlichen 803 Tech-Transaktionen die dominierende Kraft, dicht gefolgt von M&A in Tschechien (411 Transaktionen) und M&A in Rumänien (266 Deals).
Analyse von M&A-Transaktionen
In diesem Abschnitt analysieren wir den Transaktionswert und die Bewertungsmultiplikatoren die bei M&A-Transaktionen in der CEE-Region gegenüber dem übrigen Europa zum Tragen kommen. Nicht alle Transaktionen legen Finanzkennzahlen offen, und gerade in kleineren Ländern ist es wahrscheinlich, dass nur die volumenstärksten Deals ihren Wert ausweisen. Daher verzichten wir darauf, den gesamten Transaktionswert zu betrachten. Stattdessen haben wir uns auf die Medianwerte konzentriert, da sie einen besseren Vergleich zwischen beiden Regionen erlauben.
Medianer Transaktionswert: CEE-Region vs. übriges Europa
Von 2003 bis 2024 verzeichnete die CEE-Region durchweg niedrigere mediane Transaktionswerte als das übrige Europa, mit Ausnahme einer kurzen Phase 2010 und 2011. Zwischen 2006 und 2013 gingen die medianen Transaktionswerte in beiden Regionen zurück. Wesentlicher Auslöser war die globale Finanzkrise von 2008, gefolgt von der anschließenden europäischen Staatsschuldenkrise. Ein weiterer wichtiger Faktor für die sinkenden Transaktionswerte ist die wachsende Zahl kleinerer Unternehmen, die von Private Equity übernommen und konsolidiert werden, was den Medianwert nach unten drückt
Ab 2014 folgte eine kurze Phase, in der der mediane Transaktionswert sowohl in der CEE-Region als auch im übrigen Europa zunahm. Dieses Wachstum hielt jedoch nicht an, und die medianen Transaktionswerte gingen danach zurück. 2020 erreichten beide Gruppen ihren jeweils niedrigsten Wert: 7,8 Mio. EUR in der CEE-Region und 10,0 Mio. EUR im übrigen Europa.
2021 erholten sich die Transaktionswerte mit den besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wobei sich die Medianwerte in der CEE-Region und in Europa im Folgejahr nahezu verdoppelten. Trotz zunehmenden Gegenwinds setzte sich dieser Aufwärtstrend 2022 fort. In dieser Zeit hielten Finanzinvestoren Rekordbestände an Dry Powder, und PE-gestützte Strategen waren gut aufgestellt, um sich um hochwertige Zielunternehmen zu bewerben, was die Transaktionswerte auf Rekordniveau trieb.
Medianer EBITDA-Multiplikator: CEE-Region vs. übriges Europa
Der mediane EBITDA-Multiplikator bei M&A-Transaktionen in der CEE-Region lag über den Großteil des Zeitraums von 2003 bis 2023 unter dem des übrigen Europa. Während der Rezessionsphasen 2008 und Anfang 2020 zeigte sich eine erhebliche Volatilität. 2021 verdoppelte sich der mediane EBITDA-Multiplikator nahezu auf 11,7x, fiel jedoch 2022 auf 5,8x. 2023 erholte er sich in der CEE-Region auf 8,7x und stieg 2024 weiter auf 10,5x, womit er den europäischen Durchschnitt übertraf.
Um langfristige Trends besser zu erfassen und den Effekt kurzfristiger Volatilität abzumildern, haben wir den gleitenden 3-Jahres-Durchschnitt des medianen EBITDA-Multiplikators der CEE-Region herangezogen. Im Vergleich zum medianen EBITDA-Multiplikator des übrigen Europa zeigt sich bis 2022 ein deutlicher Trend zu einem wachsenden CEE-Discount. Am größten war der Abschlag 2022: Der EBITDA-Multiplikator lag im übrigen Europa bei 13,0x, während er in Mittel- und Osteuropa (CEE) auf historisch niedrige 5,8x fiel, was eine Spanne von 7,2x ergab. Bis 2023 war diese Spanne nahezu verschwunden, da die medianen EBITDA-Multiplikatoren im übrigen Europa von 13,0x auf 9,2x fielen. Dieser Rückgang im übrigen Europa, hin zum historischen Durchschnitt von 10,1x, war vor allem auf eine sich wandelnde Investorenstimmung und die anhaltende makroökonomische Unsicherheit zurückzuführen.
Der CEE-Discount ergab sich historisch aus mehreren Faktoren, darunter kleinere Transaktionsgrößen, ein weniger intensiver Wettbewerb unter Käufern und eine stärkere Marktfragmentierung. Hinzu kamen erhöhte politische und wirtschaftliche Risiken in einzelnen Ländern. Schließlich ist zu beachten, dass mehrere Länder der Region höhere Aktienrisikoprämien aufweisen, die zur Abzinsung künftiger Cash Flows herangezogen werden und letztlich zu niedrigeren Bewertungen führen.
Umsatz-Multiplikator: CEE-Region vs. übriges Europa
Der mediane Umsatzmultiplikator bei M&A-Transaktionen in Mittel- und Osteuropa schwankte deutlich stärker als in anderen Regionen Europas. Besonders deutlich wurde dies zwischen 2020 und 2021, als er sich auf 1,6x verdoppelte. Während er in anderen Teilen Europas 2022 weiter allmählich stieg, ging er in der CEE-Region auf 1,0x zurück. 2023 stabilisierte sich der Multiplikator um 1,0x und weitete sich 2024 auf 1,4x Umsatz aus.
Glättet man kurzfristige Schwankungen über den gleitenden 3-Jahres-Durchschnitt, zeigt sich ein wachsender Abschlag zwischen Zielunternehmen in der CEE-Region und dem übrigen Europa. Ähnlich wie beim EBITDA-Multiplikator ergibt sich dieser Trend aus kleineren Transaktionsgrößen, dem Wettbewerb unter Käufern, der Marktfragmentierung, höheren politischen und wirtschaftlichen Risiken sowie höheren Diskontierungssätzen. 2023 verengte sich dieser Abschlag abrupt, vor allem wegen eines steilen Rückgangs der bei anderen europäischen Transaktionen gezahlten Multiplikatoren.
Attraktive Merkmale der Wirtschaft Mittel- und Osteuropas
(Daten für 2023 liegen vor, Daten für 2024 derzeit nicht verfügbar)
Die CEE-Region hat sich zu einem überzeugenden Wirtschaftsstandort für Unternehmen entwickelt, die in- und ausländische Märkte erschließen wollen. Mit ihrer breit aufgestellten Wirtschaft und ihrem starken Wachstumspotenzial bietet die Region hochqualifizierte Arbeitskräfte zu geringen Kosten, günstige demografische Trends und erhebliche ausländische Direktinvestitionen. Hinzu kommt, dass ihre wachsende Verflechtung mit den globalen Märkten und ihr Fokus auf Innovation und Digitalisierung die Region zu einem entscheidenden Akteur der Weltwirtschaft machen.
In den folgenden Abschnitten werfen wir einen genaueren Blick auf zwei zentrale makroökonomische Größen: BIP und Arbeitskosten.
Das reale BIP wuchs zwischen 2003 und 2023 mit einer CAGR von 3 %
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Mittel- und Osteuropa ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum erlebt, wobei das durchschnittliche reale BIP-Wachstum den Durchschnitt der Europäischen Union deutlich übertraf. Diese beeindruckende Entwicklung geht auf mehrere Faktoren zurück, darunter eine robuste Nachfrage, getragen von der wachsenden Zahl einkommensstärkerer Verbraucher, hochqualifizierte Arbeitskräfte und attraktive Investitionsanreize. In der Folge ist die Region zu einem Zentrum für Fusions- und Übernahmeaktivitäten geworden, wobei ausländische Käufer die hohen Wachstumsraten und das günstige Geschäftsumfeld nutzen wollen.
Wachsende Zahl an Arbeitskräften, verfügbar zu einem Drittel der westeuropäischen Löhne
Ein weiterer wichtiger Grund für den Anstieg der M&A-Aktivität in der CEE-Region über die Jahre sind die relativ niedrigen Arbeitskosten, die halb so hoch sind wie der EU-Durchschnitt. Die hochqualifizierten Arbeitskräfte und die geringeren Lohnkosten der Region machen sie für ausländische Investoren attraktiv, die in den Markt eintreten wollen. Diese Kombination aus qualifizierten Arbeitskräften und niedrigeren Kosten hat die Region zu einem bevorzugten Standort für Unternehmen gemacht, die in Europa Fuß fassen oder ihre bestehenden Aktivitäten ausweiten wollen.
Aventis Advisors unterstützt Sie dabei, sich in der M&A-Landschaft der CEE-Region zurechtzufinden
Die wachsende Zahl von Transaktionen in Mittel- und Osteuropa hat die Nachfrage nach M&A-Berater mit Sitz in dieser Region erhöht. Mit einem M&A-Berater in der CEE-Region an Ihrer Seite gewinnen Sie wertvolle Einblicke in die aufstrebenden Länder, Branchen und Unternehmen, die ideal zu Ihrem Unternehmen passen könnten. Die Expertise lokaler M&A-Berater zahlt sich besonders bei grenzüberschreitenden Transaktionen aus. Sie hilft ausländischen Parteien, die Marktdynamik sowie den rechtlichen und regulatorischen Rahmen zu verstehen und Sprach- und Kulturbarrieren zu überwinden.
Bei Aventis Advisors haben wir umfangreiche Erfahrung darin gesammelt, internationale Käufer durch die besonderen Feinheiten einer Investition in Mittel- und Osteuropa zu begleiten. Dank unseres Zugangs zu lokalen Datenbanken und Netzwerken liefern wir wertvolle Erkenntnisse und unterstützen Sie dabei, die richtige Transaktion auszuwählen und abzuschließen. Aus unserer Erfahrung, ausländische Investoren mit Zielunternehmen in Mittel- und Osteuropa zusammenzubringen, können wir all Ihre Anforderungen abdecken, von der Bewältigung komplexer finanzieller Vorgaben bis zur Überbrückung kultureller Unterschiede.
Über Aventis Advisors
Aventis Advisors ist ein M&A-Berater für Technologie- und Wachstumsunternehmen mit Sitz in der CEE-Region. Wir sind überzeugt, dass die Welt mit weniger, dafür qualitativ besseren M&A-Deals besser dran wäre, die zum richtigen Zeitpunkt für das Unternehmen und seine Eigentümer abgeschlossen werden. Unser Ziel ist eine ehrliche, erkenntnisgeleitete Beratung, die unseren Mandanten alle Optionen klar darlegt, einschließlich der, den Status quo beizubehalten.
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